Küwalda

Küwalda

Gestern ist Küwalda eingezogen. Stolze zehn Wochen alt und die ganze Küwalda ist ungefähr so groß wie Mables Kopf..????..

Auf der Heimfahrt wird gejammert, rumgewehrt und gemeckert. Steht davon eigentlich etwas in all den Welpenbüchern? Streicheln, bestes Futter, nix hilft.. Ist doch auch verständlich, oder? Weggerissen aus der Familie, fern von allem, was der arme Zwerg bisher kennt..Da darf man ganz bestimmt jammern und die Welt ganz schrecklich finden. Das ist einer der Gründe, warum ich es so wichtig finde, das Welpenkäufer so oft wie möglich vorher zum Züchter dürfen..Damit der Welpe nämlich schon weiß, wie toll und spannend seine neuen Menschen sind…

Am Ende der Fahrt kehrt Ruhe ein, auf dem Arm erste Besichtigung des Wohnzimmers, im Garten erstmal schlafen. Ruhe. Verarbeiten.

Mable ist wahnsinnig neugierig, was denn das für ein Wesen ist, was wir da gemeinsam abgeholt haben. Aber sie darf nicht dran. Noch nicht.

Nach einer Stunde Schlaf sieht die Welt ganz anders aus. Wir werden munter…Der Garten wird erkundet, Mable und Küwi sagen sich Tach. Küwalda ganz cool, Mable fragt sich immer noch, was DAS denn für ein mysteriöses Wesen ist?

Und dann tut sie das, was ich so oft beschreibe. Herrlich anzusehen. Wir Menschen tüdeln mit dem Welpen. Hat er auch genug Futter? Wasser? Streicheln, locken, spielen. Mable tut das Gegenteil. Sie klaut sich ein Spielzeug von Küwalda und präsentiert es. Küwi darf nicht dran! Daran sollten wir Menschen uns mal ein Beispiel nehmen! Schaffen wir aber meistens nicht ????..

Küwalda ist aber cool, will trotzdem dran. Oder ne, doch lieber weg, oh ne aber doch, will doch wieder dran. Kassiert sich einen Knurrer ein. Nix wie weg und Zack, sofort wieder hin, weg,hin,weg,hin.. Mable wird schon ganz schwindelig…

Das ist besser als jegliches Kino. Amüsiert. Entschleunigt. Wir haben den ganzen Tag auf der Terrasse und im Wohnzimmer vertrödelt. Küwalda hat das Futterbeutel apportieren gelernt, geschlafen, mit Mables Schwanz gekämpft und sich zwischendurch mit den frechen Grashalmen vergnügt, die es galt zu fangen, zu töten und zu fressen. Ich habe den ganzen Tag in nur zwei Räumlichkeiten verbracht und kann es selbst kaum fassen. Sonst immer busy, immer unterwegs, immer am arbeiten,-war mir Gestern einfach alles andere egal. Danke Küwi und Mable!! Ihr habt mir einen großartigen Tag, einen meiner entspanntesten Tage meines Lebens geschenkt! Danke!

Herzlichst,

Simone und Mable ( fix und fertig von dem Flummi ????)

2018-04-28T13:19:22+00:00

Leave A Comment