Nachwuchs

Es ist soweit. Meine Frau möchte auch einen Hund. Aber einen handlichen, der vorne in den Fahrradkorb passt. Ihre Wahl fiel auf den Bolonka. Das ist eine kleine, quirlige Hunderasse. Ein lustiger Gesellschaftshund, der einfach nur glücklich ist, wenn er dabei sein darf. Immer gut gelaunt. Ein Hund der einfach nur Spaß macht. So und ähnlich steht es in den Beschreibungen. Egal bei welcher Hunderasse. Immer, wenn ich Rassebücher gelesen habe, ist die Rasse toll. Selbst der Hovawart, der absolut kein Anfängerhund ist, ist laut Buch ein absolut toller Familienhund. Deswegen Vorsicht mit Rassebeschreibungen und Rassebüchern von verliebten Autoren. 😉 Wenn Sie einen Welpen möchten, erkundigen Sie Sich unbedingt „genau“ über die Rasse. Lesen Sie nicht nur die Bücher oder was google so zu sagen hat, sondern fragen Sie Hundebesitzer dieser Rasse. UND fragen Sie unbedingt auch Menschen wie mich. Wir Hundetrainer können aus einem Erfahrungsschatz berichten und das ist oft gold wert. Wir Hundetrainer kennen Sonnen- und Schattenseiten der Rassen.

Also ein Bolonka also… Bolonkas sind wirklich meist gut gelaunt. Und quirlig. Sehr quirlig. Und kommunikativ. Sie haben eine Stimme. Und was für eine.. Hell..hoch.. und die nutzen sie gerne..  DAS wiederum hört der Mensch nicht gerne. Also zumindest nicht ständig. Also gilt es, von Anfang an darauf zu achten, den Welpen nicht im jammern und quengeln und bellen zu bestärken. Wichtig! Sonst hat man nicht nur einen gut gelaunten Freund, sondern einen gutgelaunten lauten quengeligen Freund. Das sagt Ihnen ein Züchter nicht unbedingt. Aber ich sage ihnen das. Das ist wichtig. Es ist wichtig, von Anfang an auf die Dinge zu achten, die ich mir als Mensch von meinem Hund wünsche oder eben auf keinen Fall möchte. Wir Menschen formen unsere Hunde. Sie haben ihre ganz eigene Persönlichkeit und das ist genial. Wir fördern und fordern, und beeinflussen eben auch und helfen unserem Hund, zu einer gelassenen, lebensfrohen Fellnase heranzuwachsen.

So. Rasse geklärt. Woher kriegt sie denn nun so einen kleinen, süßen Flummi? Züchterpaar in Hamm aufgetan. Ich lerne die zwei- und vierbeinigen Herrschaften bald noch kennen. Meiner Frau gefallen sie schon mal und ihre Erzählungen gefallen mir schon mal. Wir werden sehen..Ein guter Züchter ist sehr, sehr wichtig. Die Welpen sollten mit im Haushalt leben, in der Familie aufwachsen und Sie müssen unbedingt auch die Mutterhündin kennenlernen. Werden Ihnen nur einzelne Welpen vorgeführt und aus irgendwelchen Räumen geholt, nehmen Sie die Beine in die Hand und rennen sie weg.

Und dann? Wenn Welpi einzieht? Wo soll er schlafen und wie kriegt man Welpi stubenrein? Und draußen? Und in die Stadt soll er auch mit. Und Küwalda soll vorne aufs Rad und Ihr Welpe vielleicht mit ins Büro… Kurz gesagt: Es soll ein gesellschaftsfähiger, gut erzogener, glücklicher Hund werden. Aber wie? Meine Frau hat das Glück (oder auch Pech.. aber nein.. ich werde mich nicht ständig einmischen. Nein das werde ich nicht… Naja, außer wenn sie fragt natürlich. Oder wenn Not am Hund ist.. Naja, und vielleicht wenn.. Nein. Ich tu es nicht. Ich lasse sie..außer vielleicht , naja, wenn…), stets eine Hundetrainerin an ihrer Seite zu haben. DAS sollten sie auch. Suchen Sie sich vor Einzug Ihres Welpen eine gute Hundeschule und lassen Sie Sich intensiv betreuen. Sie können mich jederzeit vorher anrufen und bereits am Telefon beraten lassen. Sie können sich auch gerne mal eine Welpenstunde bei mir ansehen. Und dann entscheiden Sie, ob ich die Hundetrainerin Ihres Vertrauens werden kann.

Der Anfang ist das Wichtigste. Ich erkläre Ihnen die Sprache Ihres Hundes, die Art des  Denkens von Hunden und vieles mehr. Und irgendwann brauchen Sie mich nur noch für Kurse, die Ihnen und Ihrem Hund Spaß machen. Sie können Ihren Hund lesen und wissen, was zu tun ist.

Ein Welpe ist viel Arbeit. Er muss alles lernen. Alles! Er kann weder einfach „aus“ noch weiß er was „pfui“ oder „geh in Dein Körbchen“ heißt. Er weiß auch nicht, das er kommen soll, wenn man ihn ruft oder das Pferdeäpfel in seinem Maul nicht erwünscht sind. Er kennt keine Stadt, keinen Fahrstuhl, keinen Bahnhof und war noch nie alleine. Es gibt also wirklich, wirklich viel zu tun, viel zu lehren und zu lernen. Und es macht Spaß. Riesigen Spaß. Es gibt viel zu lachen und auf einmal ist man ständig an der frischen Luft, lernt unterwegs lauter andere, nette Menschen kennen und viele Dinge mehr, die Sie jetzt noch nicht mal ahnen..

Wir freuen uns auf Küwalda! Und ich werde Ihnen berichten. Hier im Carl und auch in meinem blog. Und wenn Sie in entspannter Atmosphäre mehr über Welpen wissen möchten, kommen Sie zu meinem Vortrag am 17. März. Gemeinsam mit Dr. Fischer berichte ich Ihnen aus der Welt der Hunde. Woran Sie einen guten Züchter erkennen und wie sich Welpen entwickeln. Wir berichten über Erziehung und Training, erörtern gesundheitliche Aspekte und runden alles mit Videos ab, die ihnen einen Einblick in die Sprache der Hunde geben.

 

Herzlichst,

Simone und Mable

 

Vortrag: 17.3.2018  19 – ca. 21.30 Uhr im Schützenheim Kattenstroth. Alter Hellweg 60. Nähere Infos persönlich bei mir oder auf meiner homepage „2formore.de“  unter Termine

2018-04-20T15:22:14+00:00

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